10 Gründe für die Kündigung: Warum Beschäftigte kündigen

Gründe für die Kündigung

Der Jahreswechsel ist bekanntlich die Hauptsaison für einen Jobwechsel, der privaten und beruflichen Reflexion, der neuen Vorsätze und Ziele. Während man in früheren Zeiten nicht selten sein ganzes Berufsleben an ein und derselben Arbeitsstelle verbrachte, ist es heute nicht unüblich, den Arbeitsplatz im Laufe des Lebens mehrmals zu wechseln. Kündigungen von Seiten der Arbeitnehmer sind für ein Unternehmen natürlich keine schöne Angelegenheit. Doch kaum ein Arbeitnehmer kündigt aus einer Laune heraus. Hinter der Kündigung stecken in aller Regel triftige Gründe. Eine Befragung von rund 22.000 Fach- und Führungskräften in Deutschland verrät, welche Gründe viele Arbeitnehmer zur Kündigung bewegen.

Autor: Thomas W. Frick, 17.02.2020, Thema: Kündigungsgründe

Infografik: Warum Beschäftigte kündigen | Statista  

#1: Schlechte Bezahlung führt zur Kündigung

An der Spitze der Kündigungsgründe steht die zu geringe Bezahlung. Wie die beigefügte Grafik zeigt, macht diese knapp 40 % der Kündigungen aus. Qualifizierte Arbeitnehmer legen Wert darauf, adäquat für die Arbeit, die sie leisten, entlohnt zu werden. Geschieht dies nicht, sinkt die Zufriedenheit mit dem aktuellen Job rapide. Bekommt man dann auch noch ein besseres Angebot oder stehen die Chancen, durch einen Arbeitsplatzwechsel besser bezahlt zu werden, gut, kann der Weg zur Kündigung sehr kurz sein.

HPDF-Angebot Kündigungsgründeinweis: Unsere Berichte sind oft sehr ausführlich. Daher bieten wir an dieser Stelle eine Zusendung des Artikels im PDF-Format zur späteren Sichtung an. Nutzen Sie das Angebot um sich die Praxis-Impulse in Ruhe durchzulesen, Sie können hierfür auch einfach auf das PDF-Symbol klicken.

#2: Das Arbeitsklima

Dauernder Druck von oben, keinerlei Anerkennung und Kollegen, die nur noch den Konkurrenzkampf im Kopf haben: So oder so ähnlich kann ein wirklich schlechtes, fast schon verseuchtes Arbeitsklima aussehen. Kein Wunder also, dass ein solches Arbeitsklima an zweiter Stelle der häufigsten Kündigungsgründe steht. Über 37 % der Befragten gaben an, dass ein schlechtes Arbeitsklima für sie persönlich einen Grund zur Kündigung darstellt.

Übrigens: Sind die Gründe schwerwiegend und lassen sich nicht – oder für den Arbeitnehmer nicht ersichtlich – aus dem Weg schaffen, kündigen Beschäftigte durchaus auch ohne eine neue Stelle in Aussicht zu haben. Dies zeigt, dass eine vorübergehende Arbeitslosigkeit oft in Kauf genommen wird, wenn sich dadurch ein unbefriedigendes Arbeitsverhältnis, das regelrecht zur Belastung geworden ist, beenden lässt.

#3: Kündigung aufgrund fehlender Aufstiegsmöglichkeiten

Kündigung AufstiegsmöglichkeitenEin zufriedenstellender Arbeitsplatz zeichnet sich für über 34 % der Befragten unter anderem durch gute Aufstiegsmöglichkeiten aus. Haben Arbeitnehmer den Eindruck, in dem Unternehmen, in dem sie derzeit tätig sind, nicht voranzukommen und keine ausreichenden Karrierechancen geboten zu bekommen, denkt einer von dreien folglich über eine Kündigung nach.

 

#4: Die Unternehmenskultur

Knapp 28 % der Umfrageteilnehmer gaben eine unpassende Unternehmenskultur als nennenswerten Kündigungsgrund an. Bis zu einem gewissen Grad wollen sich Arbeitnehmer mit “ihrem” Unternehmen identifizieren können. Lassen sich die Werte und Einstellungen, die im Unternehmen vertreten werden, nicht oder nur unzureichend mit der persönlichen Einstellung vereinbaren, kann dies Arbeitnehmer also ebenfalls zur Kündigung bewegen.

Übrigens: Die meisten deutschen Arbeitnehmer wechseln ihren Arbeitsplatz im Laufe ihres Berufslebens zwischen ein- und viermal.

#5: Mangelnde Weiterbildungschancen als Grund für die Kündigung

Der fünfte Platz der häufigsten Kündigungsgründe wird von fehlenden Weiterbildungschancen belegt. Vor allem Arbeitnehmer, deren Renteneintritt noch viele Jahre entfernt ist, wissen Weiterbildungsangebote zu schätzen und nehmen diese gerne in Anspruch. Mangelt es an dieser Stelle, stellt dies für mehr als 25 % der Befragten einen Grund zur Kündigung dar.

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#6: Die Work-Life-Balance

Die sogenanKündigung Work-Life-Balancente Work-Life-Balance ist seit Jahren in aller Munde und spielt für Arbeitnehmer eine große Rolle. Je einfacher sich Beruf und Privatleben miteinander in Einklang bringen lassen und je größer das Gleichgewicht ist, das zwischen beiden Lebensbereichen herrscht, desto besser ist die Work-Life-Balance. Bestimmte Angebote seitens des Arbeitgebers, wie zum Beispiel die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten, wirken sich positiv auf die Work-Life-Balance aus. Stellt der Beschäftigte fest, dass er mit seinem derzeitigen Job keine zufriedenstellende Work-Life-Balance realisieren kann, entscheidet er sich womöglich für die Kündigung. Diese Wahl würden zumindest 25 % der Befragten treffen.

#7: Die Jobsicherheit

Wer sich nicht sicher ist, wie lange er seinen Job noch behalten kann und fürchtet, in naher Zukunft gekündigt zu werden, neigt dazu, sich nach anderen Jobangeboten umzusehen und eventuell zu einer Stelle zu wechseln, die mit mehr Jobsicherheit punktet. Für über 22 % der Befragten stellt mangelnde Stabilität einen Grund zur Kündigung dar.

#8: Kündigung aufgrund fehlender Sinnhaftigkeit

Fast 22 % der Umfrageteilnehmer gaben außerdem an, bei fehlender Sinnhaftigkeit im Job an eine Kündigung zu denken. Für sie muss die Arbeit nicht nur aus finanzieller, sondern auch aus persönlicher Sicht sinnvoll sein. In dieser Hinsicht sind Unterschiede zwischen den Generationen zu beobachten, auf die wir in unserem Artikel zur Generation Y genauer eingehen.

#9: Die Verantwortung

Zu wenig Verantwortung vom Unternehmen übertragen zu bekommen, kann äußerst unbefriedigend sein. Knapp 18 % der Befragten würden in diesem Falle eine Kündigung in Betracht ziehen.

#10: Langer Arbeitsweg führt zur Kündigung

Nicht jeder Arbeitnehmer ist bereit, eine lange Anfahrt zum Arbeitsplatz auf sich zu nehmen. Der Job kann noch so perfekt passen – wenn der Arbeitsweg zu lang ist, rückt für über 17 % der Befragten eine Kündigung in den Bereich des Möglichen.

Unsere Empfehlung für Arbeitgeber: Wecken Sie schlafende Hunde bevor es zu spät ist und die innere Kündigung schon vollzogen ist. Nutzen Sie diese Kündigungsgründe als Checkliste zur Überprüfung bei Ihren Leistungsträgern.

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