Generation Y und ihr Einfluss auf die Arbeitswelt

Generation Y

Von Generation zu Generation ist es an und für sich das gleiche Spiel: Manche Dinge ändern sich, vieles bleibt beim Alten. Generation Y stellt hier keine Ausnahme dar. Der Soziologe Martin Schröder wertete Umfragen mit einer halben Million Teilnehmer dieser Generation aus und kam zu dem Schluss, dass es kaum Unterschiede zu vorherigen Generationen gibt. In der Realität zeichnet sich aber, vor allem in Unternehmen, ein etwas anderes Bild. Vor allem in Bezug auf die Arbeitswelt scheint Generation Y tatsächlich ihre ganz eigenen Vorstellungen und Grundsätze zu haben. Unser Artikel erklärt die Hintergründe und zeigt auf, welchen Einfluss die Millennials auf den Arbeitsmarkt haben.

Autor: Thomas W. Frick, 13.09.2019, Thema: Generation Y

Wer fällt in die Generation Y?

Generation Y DefinitionDie Generation Y beschreibt die Menschen, die zwischen 1980 und 1995 geboren wurden. Es handelt sich also um eine Personengruppe, die mittlerweile im Berufsleben angekommen ist und fußgefasst hat. Millennials sind heute zwischen 25 und 40 und machen somit einen großen Teil der Beschäftigten aus. Warum aber wird diese Generation ausgerechnet Y genannt? Ganz einfach: Spricht man den Buchstaben Y englisch aus, erhält man das Wort “Why” also “Warum”. Das Warum steht ganz klar im Zentrum dieser Personengruppe, womit wir uns im nächsten Punkt dieses Artikels genauer auseinandersetzen.

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Was zeichnet Generation Y aus?

Sehen wir uns an, was die Millennials kennzeichnet:

Gründliches Hinterfragen

Generation Y setzt sich intensiv mit bestehenden Strukturen auseinander und scheut sich nicht, diese zu hinterfragen. Was über Jahrzehnte unangefochten war, wird nun auf den Prüfstand gestellt. Warum ist die Hierarchie in einem Unternehmen so, wie sie ist? Warum kommt erst die Arbeit und dann das Vergnügen? Warum soll ich ausgetrampelten Pfaden folgen? Warum soll ich bis 17 Uhr im Büro sitzen, wenn ich meine Aufgaben schon um 14 Uhr erledigt habe? Fragen, die früher kaum aufkamen, spielen heute eine zentrale Rolle.

Hoher Bildungsgrad

Der Großteil der Menschen aus Generation Y verfügt über einen vergleichsweise hohen Bildungsgrad. Damit gehen in der Regel gewisse Ansprüche an die eigene Zukunft und das Berufsleben einher. In Generation Y studieren so viele Menschen, wie noch nie zuvor.

Ungewissheit als Standard

Generation Y UngewissheitVerschiedene mehr oder weniger unvorhersehbare Ereignisse, wie zum Beispiel 9/11 oder die zunehmende Digitalisierung, haben die Millennials gelehrt, das Ungewisse als Standard anzunehmen. Während Menschen vorhergehender Generationen auf die Frage, wo sie sich in fünf Jahren sehen, meist eine klare Antwort wussten, versuchen Menschen aus der Generation Y oft gar nicht erst, eine Antwort zu finden. Sie lassen das Leben eher auf sich zukommen und sind sich mehr als bewusst, dass die Dinge nur allzu oft anders kommen, als man denkt.

Generation Y und die Arbeit

In Bezug auf die Arbeit stehen bei den Millennials die folgenden Aspekte im Fokus:

Selbstbestimmung und Sinnhaftigkeit

Millennials konnten bei ihren Eltern häufig vor allem eines beobachten: das Streben nach finanzieller Absicherung. Es wurde geackert, damit sich das Konto füllte. Der Job wurde vor allem gemacht, damit am Ende des Monats ein Lohn einging. Generation Y erwartet mehr. Sie möchte sich nicht nur nach den Vorgaben eines Unternehmens richten, sondern gibt der Selbstbestimmung einen höheren Stellenwert. Außerdem ist sie auf der Suche nach einem Sinn im Beruf, der über das Gehalt hinausgeht. Millennials wollen nicht nur wissen, was sie zu tun haben, sondern vor allem, warum sie es tun sollten.

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Selbstverwirklichung statt Macht

Generation Y SelbstverwirklichungWährend frühere Generationen munter die Karriereleiter empor kletterten und eine Beförderung nach der nächsten anstrebten, empfinden viele Millennials das Übernehmen einer Führungsposition als weniger erstrebenswert. Sie verzichten auf Macht und legen dagegen Wert darauf, sich in ihrer Arbeit selbst verwirklichen zu können. Generation Y misst beruflichen Erfolg nicht ausschließlich an der eingenommenen Position im Unternehmen, sondern auch an der Begeisterung, mit der sie ihrer Arbeit nachgehen kann und der Zufriedenheit, die sie dadurch erlangen kann. Generell werden flache Hierarchien als ansprechender empfunden, als steile Machtgefälle.

Work-Life-Balance

Generation Y hat die Work-Life-Balance, die heute in aller Munde ist, in gewisser Weise erfunden. Arbeit und Privatleben verschwimmen mehr und mehr und schließen sich nicht mehr gegenseitig aus, sondern müssen sich ergänzen.

Welchen Einfluss hat Generation Y auf die Arbeitswelt?

Die Lebens- und Arbeitseinstellung der Generation Y wirkt sich recht direkt auf die Arbeitswelt aus. Schließlich müssen Unternehmen eine gewisse Anpassung leisten, um neue Mitarbeiter gewinnen und halten zu können. Mit dem klassischen 9-to-5 Job gestaltet sich das heute schwer. Die Offenheit für neue Ideen und eine größere Flexibilität gehören zu den Schlüsseln, die Firmen zum attraktiven Arbeitgeber machen. Home Office, Teil- und Gleitzeit und alternative Karrieremodelle stehen an der Tagesordnung. Wer es schafft, die Millennials für sich zu gewinnen, wird aber schnell feststellen, dass sich der Aufwand lohnt. Eine hohe kulturelle Aufgeschlossenheit inklusive Fremdsprachenkenntnissen und ein hervorragender Umgang mit den neuen Medien und Technologien, sowie eine Motivation, die sich nicht allein durch finanzielle Aspekte erklären lässt, sorgen für Aufwind und zeigen, dass Generation Y die Arbeitswelt auf durchaus positive Weise prägt.

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