Einladung zum Erfahrungsaustausch Arbeitsplatz 4.0 – sind auch die Arbeitnehmer auf den digitalen Wandel vorbereitet?

Industrie 4.0, Arbeitsplatz 4.0, Leben 4.0 –
was ist und was kommt auf uns zu?

Innerhalb der nächsten Jahre kommen gewaltige Veränderungen auf uns zu. Das Arbeiten wird sich verändern und letztlich neu definiert werden, sowohl was die Arbeit selbst als auch die Rolle der Arbeit in unserem Leben angeht. Das ist Chance und Herausforderung zugleich, und wir können jetzt (jeder für sich und idealerweise viele Menschen gemeinsam) Weichen stellen.

Warum wird der Arbeitsplatz anders werden?

Die Digitalisierung ist in vollem Gange, wie wir auch in diesem Artikel beschreiben und sie wird weit reichende Folgen für jeden Einzelnen von uns haben. Schon jetzt werden reihenweise Arbeitsplätze „wegdigitalisiert“. Es gibt Studien, die davon ausgehen, dass in Deutschland innerhalb weniger Jahre 59 % der Arbeitsplätze und 50 % der Unternehmen wegbrechen werden. Andererseits werden neue Jobs geschaffen werden.

Was dabei nicht laut gesagt wird: andere Jobs mit anderen Qualifikationen. Das bedeutet, dass wir alle in großem Rahmen umdenken, flexibler werden und neue Wege gehen werden müssen. Neue Wege, die erst erfunden werden müssen, denn die Digitalisierung ist noch ein ziemlich weißer Fleck auf der Landkarte des Wirtschaftsstandorts Deutschlands. Beim „Digitalisierungs-Evolutions-Index“ (DEI) den die Fletcher School an der Tufts University jährlich erstellt, liegt Deutschland auf Platz 17, schon ziemlich weit abgeschlagen gegenüber Spitzenreitern wie den skandinavischen Ländern oder der Schweiz. Und das wird direkte Auswirkungen auf die digitale Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland und damit auch auf den Erhalt von Arbeitsplätzen haben.

Für den DEI ausgewertet wurden u. a. die Verfügbarkeit von digitaler Infrastruktur (z. B. Glasfaserkabel), die Verfügbarkeit von Endgeräten und damit die Möglichkeit von Verbrauchern, an der Digitalisierung teilzuhaben, der Rolle von Institutionen und Politik sowie Innovations- und Veränderungspotenzial. Platz 17 ist alles andere als prickelnd, klingt aber zunächst einmal nicht wirklich dramatisch. Allerdings bildet diese erste Auswertung nur die gegenwärtige Situation ab. In einem zweiten Score berechnet der DEI das „Momentum“, also das Tempo der digitalen Entwicklung im Verlauf der letzten acht Jahre. Und hier liegt Deutschland auf Platz 36. Und nicht nur Deutschland, die meisten europäischen Länder landen auf den hinteren Plätzen. Spitzenreiter sind Länder, mit denen man nicht unbedingt rechnet (China ausgenommen, das erwartungsgemäß auf Platz 1 liegt): Malaysia, Bolivien, Kenia, Russland und die Türkei.

Verkürzt ausgedrückt: Wenn wir die digitale Entwicklung nicht selbst vorantreiben, werden Aufträge und Jobs zunehmend ins besser digitalisierte Ausland verlagert werden.

Wir alle sind Treiber des digitalen Wandels und Arbeitsplatz 4.0

Wir selbst sind durch unser Konsumentenverhalten unmittelbar an dieser Entwicklung beteiligt. Ein Teil der kommenden Transformation geht auf das veränderte Kundenverhalten zurück, z. B. die Tatsache, dass zunehmend mehr online gekauft wird und in Sekunden über digitale Portale oder Suchmaschinen Preisvergleiche getätigt werden können.

Das liefert den Kunden mehr Transparenz und Fairness, öffnet aber natürlich auch im Sinne der Globalisierung Tür und Tor für internationale Anbieter. Und das hat zur Folge, dass hier in Deutschland Jobs verloren gehen. Es geht hier nicht um Schuldzuweisung oder Panikmache, sondern darum, sich die logische Konsequenz unseres eigenen Verhaltens bewusst zu machen. Dass Telefonzellen fast völlig aus dem Stadtbild verschwunden sind oder Banken und Postämter in den Kiosk an der Ecke verlegt werden, sind Folgen unserer täglichen Entscheidungen als Konsumenten. Nicht die Digitalisierung an sich verändert die Welt, wir sind ein entscheidender Teil davon. Deshalb wird es Zeit, dass wir auch aktiv mit beeinflussen, was um uns herum geschieht – auch am Arbeitsplatz.

Wie wird sich Ihr Arbeitsplatz und Ihr Umfeld verändern?

Arbeitsplätze werden anders oder abgebaut, Menschen werden – in Banken oder Versicherungen geschieht das jetzt bereits im größeren Stil – durch Algorithmen ersetzt. Wir können das geschehen lassen, oder selbst aktiv werden und ein Stück Zukunft gestalten.  Lassen Sie geschehen oder gestalten Sie bewusst mit?

Wie immer liegen Vorteile und Nachteile dicht beieinander. Unternehmen, die das Innovationspotenzial ihrer Mitarbeiter fördern und ausbauen, werden die besseren Chancen haben. Durch den zunehmenden Mangel an qualifizierten Fachkräften müssen Unternehmen heute mehr für ihre Mitarbeiter tun, um als attraktiver Arbeitgeber gute Mitarbeiter zu finden und zu binden. Und dieser Trend ist für beide Seiten positiv: Investitionen in ein besseres Arbeitsklima, die Ausbildung oder Gesundheit der Mitarbeiter sind Investitionen, die sich für Unternehmen wirtschaftlich lohnen. Betriebliches Gesundheitsmanagement, das neben der reinen Gesundheitsförderung auch Aspekte wie Arbeitsorganisation, neue Führungsqualitäten oder eine werteorientierte Unternehmenskultur umfasst, hat einen return on investment von 1:4. Anders ausgedrückt: Es lohnt sich für Arbeitgeber, in ihre Mitarbeiter zu investieren. Und neue Modelle wie Heimarbeitsplätze, neue Arbeitszeitmodelle oder eine bessere work-life-balance zu fördern. Es wird Zeit, dass sich das herumspricht.

Erfahrungsaustausch zum Arbeitsplatz 4.0

Lassen Sie uns die Diskussion eröffnen. Machen Sie bei unserer Umfrage unten mit, diskutieren Sie mit Kollegen, Ihren Vorgesetzten oder mit unserer Community.

  • Wie könnte Ihr persönlicher idealer Arbeitsplatz 4.0 aussehen?
  • Wollen und werden Sie mobil, eventuell im Ausland oder zuhause bei Kindern und Familie arbeiten?
  • Was benötigen Sie dafür?
  • Wie müsste der Arbeitsplatz und das Arbeitsumfeld gesundheitsförderlich gestaltet werden?
  • Was ist für Sie wichtig?

Lassen Sie sich neben dem Erfahrungsaustausch von neuen Möglichkeiten und Trends rund um die Arbeitswelt 4.0 inspirieren, vom 23. bis 25. 10. in Stuttgart bei der „Arbeitsschutz aktuell“-Messe im Gespräch mit Experten aus allen Bereichen von Personal über Arbeitsschutz bis hin zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Nutzen Sie die Möglichkeit und greifen Sie auf die kostenfreien Tickets für unsere Forenmitglieder zurück



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